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  • »MinervaArsTaberna« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Registrierungsdatum: 14. Februar 2010

Hobbys: Serviettentechnik in 3D

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1

Dienstag, 16. Februar 2010, 19:19

Afrika lässt grüssen :o)

:huhu:

*freu*......Abteilung Pastell......habe hier auch noch ein paar selbstgemachte Werke gefunden.






L.G. Minerva :blumen:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MinervaArsTaberna« (17. Februar 2010, 08:46)



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Tueddi-Sylvia

Erleuchteter

Beiträge: 5 069

Registrierungsdatum: 9. September 2004

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2

Freitag, 25. Februar 2011, 13:09

Pastellmalerei

Pastellmalerei

Die echte Pastellmalerei gehört sicher mehr in den Bereich der Künstler statt zu Basteln. Daher hier nur eine kleine Grundeinführung.

aus dem Handarbeitsfrau.de Portal Basteln

eingestellt von Christa Sabelgunst am (kein Datum gespeichert)

Was sind denn überhaupt Pastellfarben? Der Begriff Pastell leitet sich aus dem italienischem ab. Heißt eigentlich Pasta soviel wie Teig. Mittelfeine Pigmente sind mit Wasser und etwas Bindemittel verbunden. Sie werden dann sehr aufwändig, immer noch, teilweise von Hand, in Stiftformen gebracht. Bei Pastellen wirkt das Pigment selber. Seit dem 15 Jahrhundert ist das Pastellmalen offiziell bekannt, obwohl es ähnliche Malereien schon früher in Höhlenzeichnungen gab. Dann kam die Pastellmalerei von Italien aus überall bei Malern gerne zum Einsatz. Noch heute ist sie sehr beliebt.

Diese Pastells, die ich hier vorstellen möchte, gehören nicht zu den Pastellkreidearten. Sondern zu der Firma Schmincke: Die feinsten, extra-weichen Pastelle sind so zart und kostbar, dass sie per Hand geschnitten, etikettiert und verpackt werden.

Vor über 120 Jahren...
Der Ursprung des Unternehmens findet sich bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert, als die beiden verschwägerten Farbenchemiker Schmincke und Horadam nach traditionellen Rezepturen für feinste Künstler-Harz-Ölfarben suchten. Sehr viel nachlesen über diese Firma könnt ihr direkt auf deren Homepage. Herstellung und Verfahren der Pastells, Hintergründe, Geschichte der Firma. Aber auch sehr viel über das Einsetzen der Farben überhaupt. Jeder Künstler hat ja mal klein angefangen!

Auf der Seite findet ihr auch Hinweise über Malschulen, Unterricht in Pastellmalerei in ganz Deutschland, über diese so genannten Malwochen könnt ihr euch hier informieren. Diese Malwochen werden von unterschiedlichen Firmen gemeinsam betreut. Einen Veranstaltungskalender mit Anmeldemöglichkeiten findet ihr auf deren Website.

Pastellmalen ist ja keine Technik mit Malfarben und Wasser, sondern der feine Pastellstaub, der Stifte, wird mit den Fingern in den Untergrund gerieben. Das bedeutet, dass der Untergrund schon darauf ausgerichtet sein muss, dass die kleinen Pigmente auch dauerhaft haften bleiben. Hier hat auch jeder Künstler seine eigenen Vorlieben.

Ihr bekommt im Fachhandel richtige Malunterlagen direkt zur Pastellmalerei. Am gebräuchlichsten sind Tonpapiere. Aber die Spannbreite der Papiere, die ihr nutzen könnt, reichen von rauem Pergament über Aqarellpapiere zu ganz feinen Velorpapieren. Lasst euch im Fachhandel darüber beraten. Anfänger werden nicht gerade auf Maltüchern (seidenartiges Stoffgewebe) zu malen beginnen.

Meine erste Bekanntschaft mit der echten Pastellmalerei bekam ich in Kassel auf einer Händlerschulung, sehr fasziniert war ich von den Möglichkeiten, die man durch einfaches ineinander Reiben von Farben, erzielen kann. Die Kursleiterin brachte es fertig, aus kompletten Laien richtig kleine Malkünstler zu entwickeln. (na ja, meins ist nicht so toll geworden). Aber der größte Teil, der fertigen Bilder, hätten schon in einem Künstlermarkt Aufsehen erregt.

Als Grundausstattung solltet ihr euch einen Malkarton zulegen. Und gute Pastellstifte, vorzugsweise eine kleine Farbpalette, in der die Farben schon aufeinander abgestimmt sind, aber sicherlich könnt ihr euch im Fachhandel einfach nur einzelne Stifte zum probieren kaufen (Künstlerbedarfshandel). Dann ein Malbrett oder eine Staffelei damit die Malerei schräg steht und ihr die überflüssigen Staub/ Farbkörner abpusten könnt.

Mit diesem Stift werden kleine Pigmente auf den Untergrund aufgebracht, also ein bisschen drücken und kleine Farbteilchen bröckeln ab, diese werden dann mit dem Finger in den Untergrund gerieben. Es ist sinnvoll überflüssige Teilchen immer abzupusten, ihr könnt die Teilchen auch sammeln und wieder benutzen. Mischen könnt ihr auch, in dem ihr Farben über Farben malt und dann wieder mit dem Finger verreibt.

Ihr könnt euch mit den Stiften Hilfslinien auf den Untergrund ziehen, diese werden nachher wieder mit den Farben die wir zum Ausfüllen benutzen, verrieben. Diese Pastelltechnik lässt sich gut mit vielen anderen Techniken kombinieren. Das sind dann aber schon wieder richtige Künstler und keine Anfänger wie wir. Diese Art zu Malen ist eigentlich völlig unproblematisch und somit für jede Alterstufe gut geeignet

Um lange Freude an euren Bildern zu haben, solltet ihr sie zum Abschluss mit einem Fixaktiv überziehen. Auch ist es sinnvoll, sie hinter Glas zu legen.

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